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Rezension: „Die Blutschule“ – Max Rhode aka. Fitzek

Titel: „Die Blutschule“
Autor: Max Rhode aka. Sebastian Fitzek
Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2015
Seitenanzahl: 272 Seiten
Genre: Thriller
Preis: Taschenbuch 9,90€
Verlag: Bastei Lübbe
Klappentext:
Eine unbewohnte Insel im Storkower See.
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer.
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird …

„Die Blutschule“ versteht sich als ‚Buch im Buch‘ und ist Teil des zur Zeit aktuellsten Fitzek-Buches „Das Joshua-Profil“.
In diesem geht es um den Autor Max Rhode, dessen erstes und einziges Erfolgsbuch „Die Blutschule“ ist. Hat man „Das Joshua-Profil“ gelesen weiß man, dass das vorherige Lesen von „Die Blutschule“ durchaus praktisch sein kann, da viele Passagen im „Joshua-Profil“ eine größere Rolle spielen.

Fitzek erfindet sich und seine Bücher immer wieder neu und auch mit der Idee, als Autor in einem seiner Thriller dessen Erfolgsbuch zu veröffentlichen, hat er wiedermal seine Kreativität bewiesen.

Zu erwähnen ist jedoch, dass „Die Blutschule“, wie erwähnt, vom Autor Max Rhode verfasst wurde, welches sich deutlich im Schreibstil wiederspiegelt.
Man erkennt schnell, dass Fitzek es versteht, sich in seine Protagonisten und ihr Leben hineinzuversetzen und dieses in Wortwahl und Satzbau einzubauen.

Daher ist es nur verständlich, dass es an der Umsetzung der Story etwas harpert, welches nicht weiter verwunderlich ist, da Rhode im „Joshua-Profil“ nach Erscheinen dieses Buches relativ erfolglos ist.
Als Leser rast man förmlich durch die Ereignisse und die Handlungen, weshalb man bei diesem rasanten Tempo leicht den Überblick über den Handlungsstrang als solches verlieren kann.

Rhode aka. Fitzek baut während des Verlaufs ebenfalls einige übersinnliche Elemente mit in die Storyline ein, was mir persönlich weniger gefällt, da es dem Buch die Nähe zur Realität nimmt.

Die weiter beschriebenen Szenen auf der Insel gestaltet der Autor als sehr krass, brutal und grausam. Gewisse Aspekte werden deutlicher geschildert, als es eventuell manche Leser ertragen können.
Auch hier verliert die Handlung teilweise den Realitätsaspekt.
An anderen Punkten könnte das Buch wiederrum mehr Detaillier vertragen, ujm authentischer zu wirken.

Ebenso rasant, wie das Buch beginnt, hört es auch auf. Der Höhepunkt der Geschichte kommt sehr plötzlich daher und wird schnell als Ende abgetan, welches ich als unbefriedigend empfand. Viele Fragen bleiben offen und ich betrachte die Handlung als unabgeschlossen.
(Nach Lesen von „Das Joshua-Profil“ kann man sich diese unabgeschlossene Handlung mehr erklären, jedoch definitiv ein Defizit für „Die Blutschule“ als eigenständiges Buch.)

Die Idee hinter dem Buch, sowie Aufmachung und Idee hinter der Geschichte gefallen mir recht gut, jedoch könnte auch Herr Rhode noch an gewissen oben genannten Aspekten pfeilen.

Ich bewerte das Buch mit 3/5 Sternen. 🙂

 

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Autor:

Hey Leute :) Ich bin Vanessa, 22 Jahre alt und lese leidenschaftlich gerne. Bevorzugt Psychothriller und Thriller! Hier auf meinem Block findet ihr Rezensionen zu meinen abgeschlossenen Büchern. Lasst euch meine Meinung nicht entgehen! :) Ich befinde mich hier noch in der Testphase, also seid nachsichtig mit mir. Ich probiere noch rum. Ich freue mich über jegliche Anmerkungen und Kritik, die mir hilft, meinen Blog besser und übersichtlicher zu gestalten! Schaut auch gerne mal auf meinem Bookstagram-Channel vorbei. Den Link findet ihr unten. :) Kommt mit mir auf eine Reise durch die Weiten meiner Bücherwelt :D

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