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Rezension: „Das Joshua-Profil“ – Sebastian Fitzek

14012084_1097235183675955_371232320_nTitel: „Das Joshua-Profil“
Autor: Sebastian Fitzek
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2015
Seitenanzahl: 432 Seiten
Genre: Thriller
Preis: Hardcover 19,99€
Verlag: Bastei Lübbe
Klappentext:
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Das momentan aktuelle Buch von Sebastian Fitzek, „Das Joshua-Profil“, ist wieder ein etwas anderer Thriller vom Bestseller-Autor.
Wie wir es bei „Noah“ oder „Passagier 23“ schon erleben durften, kann Herr Fitzek auch anders, als nur Psycho.

Zuerst war ich etwas skeptisch, da ich von einigen gehört habe, der Inhalt würde sich stark auf das Thema „Datenschutz/-missbrauch“ beziehen, was ich persönlich nicht wirklich spannend finde.
Aber genauso dachte ich, bevor ich die beiden anderen oben genannten Titel gelesen habe, die ebenfalls einen sehr wirtschaftlichen Aspekt aufweisen, und beide waren großartig!

Fitzek schafft es einfach immer wieder, für manche Leser selbst uninteressante Themen, spannend und lesenswert zu gestalten. Auch wieder mit diesem Buch.
Durch Kreativität und Können schafft er es, die Leser in seinen Bann zu ziehen!

Zu Schreibstil, Wortwahl, Kapitelanzahl etc. ist nicht viel zu sagen, außer: Toll!
Es ist und bleibt eben ein Fitzek, wenn auch ein ungewöhnlicher bzw. anderer, als seine ersten Werke.
Mit seinen neueren Büchern versucht er, auf aktuelle Themen aufmerksam zu machen, was ihm großartig gelingt!

Die Handlung ist angelehnt and das Buch „Die Blutschule“, welches quasi ein ‚Buch im Buch‘ darstellt. Denn Autor Max Rhode ist Protagonist im „Joshua-Profil“ und hat darin „Die Blutschule“ veröffentlicht, was ihm einen Bestseller einbrachte.
Fitzek veröffentlichte dieses also unter einem Pseudonym, was „Das Joshua-Profil“ noch durchdachter und fesselnder gestaltete, als sowieso schon.

„Die Blutschule“ spielt außerdem einen nicht unerheblichen Part im Buch, daher bietet es sich an, diese vor dem „Joshua-Profil“ zu lesen.
Aber auch wenn man dies versäumt hat, fehlt es dem Leser an nichts. Wichtige Passagen und Textauszüge werden im Buch erneut abgedruckt und aufgegriffen, sodass an Verständnis nichts eingebüßt wird.

Die Handlung ist durchgehend, flüssig und rasant. Das Buch besteht nur aus spannungsgeladenen Szenen und ist ein wirklich guter Thriller mit Protagonisten, in die man sich hineinversetzen kann.
Das Buch wird nicht langweilig.
Selbst als es zum bereits angekündigten Thema kommt, formuliert Fitzek es interessant, passend zum Buch und verständlich für jedermann!

Selbst als man denkt, dass es sich zum Ende neigt, setzt Fitzek nochmals einen drauf!
Auch, wenn hier wieder ein Thema angesprochen wird, welches ich eigentlich komplett in Büchern ablehne, versteht er sich darauf, es ‚angenehm‘ zu halten.

Das Nachwort habe ich ebenfalls komplett gelesen und ich wirklich zu empfehlen!
Ich empfand es als sehr aufschlussreich zu erfahren, wie Fitzek persönlich über die im Buch angesprochenen Themen denkt und wie er überhaupt auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist.

„Das Joshua-Profil“ regt, wie „Noah“, bei mir persönlich zum Denken an und ich glaube, dass ich damit nicht alleine bin.
Wenn ein Buch den Leser über längere Zeit nach Beenden dieses immer noch begleitet, kann es nur ein grandioses Werk sein!

Von mir gibt es eine mehr als klare Kauf- und Leseempfehlung und 5/5 Sternen! 🙂

 

Hier könnt ihr „Das Joshua-Profil“ kaufen:

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/thriller/das-joshua-profil/id_5649858

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Autor:

Hey Leute :) Ich bin Vanessa, 22 Jahre alt und lese leidenschaftlich gerne. Bevorzugt Psychothriller und Thriller! Hier auf meinem Block findet ihr Rezensionen zu meinen abgeschlossenen Büchern. Lasst euch meine Meinung nicht entgehen! :) Ich befinde mich hier noch in der Testphase, also seid nachsichtig mit mir. Ich probiere noch rum. Ich freue mich über jegliche Anmerkungen und Kritik, die mir hilft, meinen Blog besser und übersichtlicher zu gestalten! Schaut auch gerne mal auf meinem Bookstagram-Channel vorbei. Den Link findet ihr unten. :) Kommt mit mir auf eine Reise durch die Weiten meiner Bücherwelt :D

11 Kommentare zu „Rezension: „Das Joshua-Profil“ – Sebastian Fitzek

  1. Danke für Deine Rezension! Ich denke, ich werde es nun doch bald lesen. Ich habe Anfang des Jahres „Die Blutschule“ gelesen und es hat mir nicht besonders gut gefallen, obwohl ich die Bücher von Fitzek bislang eigentlich immer mochte. Das hat mich ein wenig abgeschreckt, „Das Joshua-Profil“ zu lesen. Aber nun bin ich doch langsam neugierig.
    Liebe Grüße
    Claudia

    Gefällt 2 Personen

      1. Keine Ahnung, wer den ins Leben gerufen hat, denn er kursiert schon lange unter den Bloggern. Die Gewinner wählt man selbst aus. Man wählt einfach drei Blogs aus, die einem besonders gefallen und die man ein bisschen bekannter machen möchte und gibt dem Nominierten die Möglichkeit, bei den Fragen etwas über sich zu sagen. Die Regeln findest Du auf meinem eigenen Beitrag, den ich Dir verlinkt habe und meine Fragen an Dich stehen ganz unten auf meinem Beitrag. Also nicht die Fragen nehmen, die ich beantwortet habe, sondern die, die ganz unten stehen 😉 Und danach kannst Du Dir überlegen, wen Du dann nominieren möchtest (am besten jemand, der noch nie nominiert wurde und bekannter werden soll) 😉

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      2. Ich hab den Beitrag schon komplett gelesen. Dachte aber zuerst, dass das quasi wie eine „Preisverleihung“ wäre. Aber nach Recherche geht es ja wohl hauptsächlich eigentlich nur darum, verschiedene Blogger bekannter zu machen und zu teilen. Richtig? 😊

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      3. Jup, darum geht’s. Und natürlich ist es eine Art „Preisverleihung“. Man verleiht diesen Award an jemandem, von dem man denkt, dass er es verdient hätte, bekannter zu werden. Ich habe ihn an Dich und zwei andere verliehen und Du gibst ihn an drei Blogger weiter, von denen Du denkst, dass sie diese Wertschätzung auch verdient haben. Das ist ja Sinn und Zweck eines Preises 😉

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