Veröffentlicht in Allgemein, Roman, thriller, Verzeichnis von A - Z

Rezension: „Mädchenjäger“ – Paul Finch

18643521_1367086010024203_652100594_nTitel: „Mädchenjäger“  (als Hörbuch gehört)
Autor: Paul Finch
Erscheinungsdatum: 14. April 2014
Seitenanzahl: 464 Seiten
Genre: Thriller
Preis: Taschenbuch 9,99€ ; Hörbuch 9,95€ (im audible-Abo)
Verlag: Piper Verlag
Klappentext:
Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht …

„Mädchenjäger“ war mein erstes Buch von Paul Finch.
Lange lag es auf dem SuB und um dem Verstauben endlich zu entkommen habe ich mich entschlossen, dies als Hörbuch zu hören.

Der Sprecher, Detlef Bierstedt, war mir bereits von den Hörbüchern Harlan Coben’s bekannt, von denen ich bekanntlich ein großer Fan bin!
Auch hier hat Bierstedt wieder grandiose Arbeit geleistet und ein tolles Hörerlebnis gestaltet.

Cover und Klappentext

Äußerlich fällt natürlich sofort der bunt gestaltete, bei diesem Band gelb gehaltene, Buchschnitt auf, der farblich einheitlich zum Titel passt.
Mich sprach dies auf Anhieb an.
Die gefesselten Hände im oberen Teil lassen auf Entführungen innerhalb der Handlung vermuten und sind gelungen gewählt.

Der Klappentext verrät nicht zu viel. Er spiegelt lediglich den Anfang des Thrillers wieder.
Dennoch wirkt er etwas unspektakulär und hätte spannender formuliert werden können.

Figuren

Da hätten wir zunächst natürlich Ermittler Mark Heckenburg, der von allen möglichen Leuten nur „Heck“ genannt wird. Abkürzungen des Nachnamens oder die reine Nennung diesen ist scheinbar im Ermittler-Genre oft wiederzufinden. Störend finde ich dies allerdings nicht. Eher wird für mich ein beruflich, etwas strenge Atmosphäre erzeugt.

Heck wirkt auf mich etwas ambivalent und nicht hundertprozentig einschätzbar.
Er scheint unberechenbar, unbelehrbar und auf seine eigene Meinung pochend zu sein. Andererseits interpretiere ich ein großes Engagement, sowie Mitgefühl und die Verantwortung, bestimmte Fälle zu lösen, in sein Profil hinein.
Allgemein empfinde ich ihn aber als sympathisch und er scheint jemand zu sein, der sein Ding durchzieht, egal, was andere davon halten. Einfach offen, ehrlich, direkt und authentisch.

Lauren Wraxford erscheint für den Hörer eher unbeabsichtigt in der Story und fällt bei mir auch weiterhin in diese Schiene.
Wie im Klappentext erwähnt, sucht sie verzweifelt ihre Schwester und wendet sich dabei an Heck.

Lauren konnte ich ebenso wenig einschätzen, da auch sie sehr zwiegespalten wirkte.
Zu Beginn strotzte sie vor Männlichkeit, Stolz, Durchsetzungsvermögen, Kraft und schien eher maskulin. Im Laufe des Buches verweichlichten ihre Züge jedoch etwas und der verletzliche Mensch hinter der Fassade wurde sichtbar.

Die Verbindung der beiden empfand ich als eher widersprüchlich, was sich erst zum Ende hin änderte.

Schreibstil und Inhalt

Das Buch beginnt mit einem beklemmenden, nachdenklich machenden Prolog.
Wir lernen Luise kennen und man kann sich als Hörer regelrecht in ihre Situation einfühlen und mitfühlen.

Im weiteren Verlauf erfährt man zunächst einiges über Heck, seine Arbeit und seine Verbindungen, welches später noch eine Rolle spielen wird.
Hier beginnt man ihn einzuschätzen und gewisse Charakterzüge herauszufinden.

Grundsätzlich finde ich es in Büchern immer relativ schwer zu glauben, dass ein Detective zum Urlaub gezwungen wird und innerhalb dieses auf eigene Faust ermittelt, weshalb mir den Einstieg in die Handlung etwas schwer fiel, da es auf mich nicht realistisch wirkt.

Man erfährt im Buch viele Aspekte, die am Ende zusammenführen, jedoch denke ich, dass einiges hätte weggelassen werden können beziehungsweise interessanter hätte ausgestaltet werden können.

Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, waren mir einige Handlungsstränge zu verworren und es war teils schwierig, den einzelnen Inhalten zu folgen.
So musste ich des Öfteren überlegen, welche Personen bereits vorkamen, wer sie waren und wie sie nochmal in die Handlung passten.
Wie in den meisten Detective-Storys kommen sehr viele Namen vor, die nur in kleinem Maße eine Rolle spielen oder zu bestimmten Gruppen gehören, womit ich leider meistens ein Problem des Auseinanderhaltens habe.
(Leider habe ich dieses Problem bei Hörbüchern öfter, da ich nebenbei meistens einer anderen Tätigkeit nachgehe.
Daher kann ich Hörbüchern mit einer Privatperson oder einem Ermittler, den man länger kennt und den man einschätzen kann, eher folgen.)

Allgemein findet man im Buch und auch Hörbuch einen angenehmen Stil der Erzählungen vor, dessen groben Zügen man ohne weiteres gut folgen kann.
Von der Sprache her werden häufiger Schimpfwörter oder eine allgemeinere Umgangssprache genutzt, welches jedoch gut in den gesamten Stil des Buches und des Inhalts passt.

Für mich hätte die Handlung jedoch etwas rasanter, spannender, geheimnisvoller und einfach packender sein können.
Des Öfteren hatte ich das Gefühl, die Ermittlungen plätschern vor sich hin und kleineren Hinweisen wird in viel zu großem Ausmaße nachgegangen. Oder es war wohl eher so, dass kleinere Dinge größer hätten dargestellt werden können und umgekehrt.

Die Grundidee an sich ist nichts Neues und daher eher unoriginell.
Gerade dann muss für mich eine frische Würze herrschen, die einen durch das Buch/Hörbuch fliegen lässt.

Fazit

Ein nettes Buch für zwischendurch und keineswegs ein schlechter Auftakt einer Reihe.
Ich habe bereits häufiger gehört, dass die Reihe wohl besser wird, weshalb ich definitiv noch weitere Bücher lesen/hören werde.

Dennoch hat eindeutig Spannung und der gewisse originelle Kick gefehlt.

Für ein Hörbuch hätten die Zusammenhänge auch einfacher aufgeklärt werden können.

Von mir bekommt das Buch 3/5 Sternchen. 🙂

Hier könnt ihr „Mädchenjäger“ als Taschenbuch kaufen:

https://www.piper.de/buecher/maedchenjaeger-isbn-978-3-492-30462-7

Advertisements
Veröffentlicht in Allgemein, psychothriller, Roman, thriller, Verzeichnis von A - Z

Rezension: „Die Falle“ – Melanie Raabe

18471296_1360509697348501_2141140400_nTitel: „Die Falle“   (Rezensionsexemplar)
Autorin: Melanie Raabe
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
Seitenanzahl: 352 Seiten
Genre: Thriller
Preis: Taschenbuch 9,99€
Verlag: btb
Klappentext:
Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen – Köder ist sie selbst.

 

Zunächst einmal vielen Dank an das Bloggerportal und den btb-Verlag für die Zusendung eines Exemplares dieses Buchs!
„Die Falle“ war mein erstes Buch von Melanie Raabe und „Die Wahrheit“ wird definitiv noch gelesen!

Cover und Klappentext

Das Cover des Buches empfinde ich eher als unaussagekräftig, aber vielleicht kann ich einfach nur nicht genug hinein interpretieren.
Der Klappentext ist kurz und knackig gehalten, sodass man einen ungefähren Einblick in die Grobhandlung bekommt, aber nicht zu viel verraten wird.
Der Umfang des Buches, sowie die Länge der Kapitel, die Schriftart etc. ist wirklich angenehm zu lesen.

 

Figuren

Die Protagonistin, Linda, empfand ich zunächst als wirklich seltsam und konnte sie, aufgrund der außergewöhnlichen Lebensumstände nicht unbedingt einschätzen.
Aber genau das hat mich wieder in den Bann gezogen und mein Interesse geweckt.
Die Vorstellung der Figur erfolgt erst in Kapitel 3, weshalb ich mir bis dato schon eine eigene bildliche Vorstellung ihrerseits zurechtgelegt hatte.

Der Mann, der als der mögliche Täter ins Buch eingebracht wird, wirkte auf mich sehr ambivalent und nicht einzuschätzen.
Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich ihn als aufrichtig verwirrt oder als beabsichtigt dumm einstufen sollte. Dies blieb bis zu den letzten 100 Seiten, deswegen möchte ich nicht zu viel verraten und jedem seine eigene Einschätzung lassen.

 

Schreibstil und Inhalt

Das erste Kapitel wirkte auf mich etwas „schwaflerisch“ und ich hatte die Befürchtung ein Buch anzufangen, das von Umschreibungen und lang verschachtelten Beschreibungen nur so strotzt. Dies ist Gott sei dank nicht eingetreten!

Melanie Raabe versteht es, einen abwechslungsreichen Stil einzubringen und die Aufmerksamkeit des Lesers immer aufs Neue zu wecken. 

Das Buch ist quasi in 2 Bücher aufgeteilt:
„Die Falle“ von Melanie Raabe und „Blutsschwestern“ von Linda Conrads.
Man liest abwechselnd, wobei der Anteil des eigentlichen Buches natürlich größer ist.

Dieses Stilmittel ist sehr gelungen gewählt, da man sich selbst als Leser viel mehr mit der Materie beschäftigt und die Schilderungen Lindss besser verstehen und einsehen kann 

Hauptsächlich findet man als Leser einen sehr angenehmen Schreibstil vor, teilweise gibt es aber auch Kapitel mit sehr abgehackten und in sich wiederholenden Sätzen, was aber, wenn man es im Nachhinein genauer betrachtet, situationsbedingt Sinn macht.
Zum Lesezeitpunkt war es dennoch etwas schwierig zu lesen. Der Inhalt machte dies allerdings wett!

Allgemein gibt es einige Wiederholungen in diesem Buch.
Ob es Namen sind, die 3 mal unmittelbar hintereinander genannt werden, Dopplungen von Sätzen, die nicht nötig sind (Beispiel: „Das Schlimmste ist der Zweifel. Ein kleiner Zweifel bleibt immer zurück. Das ist das Schlimmste.“
„Die Falle“ von Melanie Raabe, Seite 232), 
oder die Tatsache, dass es in den letzten 11 Jahren der Protagonistin viel Zeit zum Lesen gab.

Manche mögen es belustigend finden und als Running Gag einstufen, ich empfinde es zeitweise aber als etwas störend.

Zu Beginn des Buches wurde ich außerdem mit der Frage konfrontiert, inwiefern man wirklich ein derart isoliertes Leben führen kann.

Was ist mit Behördengängen?

Operationen können auch nicht auf dem heimischen Esstisch vollzogen werden…

Wird man als Autor wirklich erfolgreich, wenn man sich in der Öffentlichkeit kaum präsentiert?

und noch vieles mehr hat mich an der Authentizität dieses Buches zweifeln lassen.
Dennoch konnte ich mich immer mehr mit den Erklärungen innerhalb der Handlung anfreunden, da einige Fragen ebenfalls beantwortet wurden.

Eins ist mir aber bis heute nicht recht:
Wieso hat man einen Hund, wenn man niemals das Haus verlässt?
Natürlich für sich selbst, damit man nicht vereinsamt, aber für das Tier tut es mir wirklich leid. Kleine Runden mit einer Assistentin oder mal nen Ausflug in den Wintergarten sind doch nichts für einen Hund!

An sich empfand ich die Handlung als spannend geschildert. Nicht immer rasant, aber eine unterschwellige Spannung war immer vorhanden. Eben eine Habdlung zum Nachdenken.
Und sei es nur, weil man sich einfach nicht entscheiden kann, wer nun Wahrheit und wer die Lüge spricht.
(Was mir, nebenbei erwähnt, ziemlich schwierig fiel. Ich glaube ich habe meine Meinung im Laufe des Buches an die 5 Mal revidiert.)

Allerdings ist dies ein wichtiger Aspekt, der für mich bei keinem Thriller fehlen darf:
Unwissenheit und Geheimnisse bis zum bitteren Ende!
Es gibt nichts schlimmeres, als ein absolut vorhersehbares Buch. Und „Die Falle“ ist definitiv keines!

Von mir gibt es 4,5/5 Sternchen für ein gelungenes, packendes Buch, das etwas mit der Psyche und dem Einschätzungsvermögen des Lesers spielt.

 

Hier könnt ihr „Die Falle“ kaufen:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Falle/Melanie-Raabe/btb-Taschenbuch/e491600.rhd

Veröffentlicht in Allgemein, psychothriller, Roman, Verzeichnis von A - Z

Rezension: „Black Memory“ – Janet Clark

18386630_1354927691240035_435966826_nTitel: „Black Memory“    (Rezensionsexemplar)
Autorin: Janet Clark
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Seitenanzahl: 384 Seiten
Genre: Thriller
Preis: Broschiert 12,99€
Verlag: Heyne
Klappentext:
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.

Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.

Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet – von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

 

„Black Memory“ ist meine erster Thriller von Janet Clark gewesen, dennoch versprach ich mir einiges von dem Buch, das bisher so positives betitelt wurde.
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an randomhouse und den Heyne Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

Äußerlich spricht mich das Buch sehr an und das Cover bietet einen engen Bezug zum Inhalt.

Bekanntlicherweise beziehungsweise aus dem Klappentext erkennbar, haben wir es hier mit einer Protagonistin zu tun, die ihr Gedächtnis (auf kurz oder lang – man weiß es nicht) verloren hat.
Dementsprechend rasant beginnt das Buch.

Man selber als Leser taucht in ein großes, verschwommenes Nichts ein, ohne zu wissen, wer Freund und wer Feind ist.
Bis zum Ende rätselt man mit und baut sich mühevoll seine eigenen Theorien auf, die ein paar Seiten später sowieso wieder über Board geworfen werden.

Das Buch überzeugt mit einem absolut flüssig und sehr gut lesbaren Schreibstil, der allerdings mit vielen medizinischen oder biologischen Fachbegriffen bestückt ist.
Ich selbst konnte mich gut hineinversetzen und hatte keine Probleme die Fachsprache zu verstehen, denn Clark ist stets darauf bedacht, zwischenzeitlich immer wieder kurze, zusammenfassende Absätze einzubauen, um dem Leser komprimiert deutlich zu machen, an welcher Stelle wir stehen.

Ich sage ganz bewusst „Wir“.
Man leidet regelrecht mit Clare, der Protagonistin, mit. Von Seite zu Seite erfährt man neue, wichtige Hinweise oder muss die bisherigen überdenken.
Ich konnte durchweg niemals hundertprozentig einschätzen, auf welche Lösung es nun hinauslaufen würde, was das Buch für mich zu einem echten Pageturner macht.

Sehr gut gelungen fand ich ebenfalls die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit!
Zwischenzeitlich gibt es immer wieder kurze Kapitel oder Einheiten, in kursiver Schrift und „abgehackten“ Sätzen, die die Stimmung zu der Zeit, wo das Mädchen verschwunden ist, nochmals unterstreichen.
Man findet auch hier immer mehr heraus und möchte wissen, was nun wirklich passiert ist.

Mehr noch, ich empfand den medizinischen Forschungsaspekt als sehr spannend und interessant, sodass sogar noch fachtheoretisches Wissen vermittelt wurde.
Allerdings ist hier zu sagen, dass ich die Erklärungen stellenweise etwas weit gegriffen empfand, weshalb ich mich da nicht ganz einlassen konnte, könnte mir dennoch vorstellen, dass es so etwas gibt und dass es praktiziert wird.

Nach Beenden des Buches erinnert mich dieses Buch von den Rahmenbedingungen her etwas an „Helix“ von Marc Elsberg. Es geht ebenfalls um medizinische, biologische Aspekte, die Kinder oder auch nur ein Kind betreffen.
„Black Memory“ ist für meinen Geschmack allerdings sehr viel besser umgesetzt und konnte die Fachsprache besser an den Leser heranführen.

Clare Brent als Protagonistin empfand ich zunächst als umrisslos, dennoch bekam sie immer mehr Eigenschaften von der Autorin zugetan und begann immer mehr selbstständig und intuitiv zu handeln, sodass sie für mich eine sympathische, authentische Hauptfigur wurde.

Das Spiel mit der eigenen Verwirrung gelingt Brent hervorragend.
Daher ist es für mich meistens ein tolles Leseerlebnis, ein Buch zu lesen, indem eine Person, meistens die Hauptfigur, alles um sich herum und die eigenen Charakterzüge vergessen hat.
So ist es, bei guter Umsetzung, möglich, das Buch wie ein kleiner Detektiv mit zu erkunden und zu versuchen, eigenständig auf die Lösung zu kommen.

In diesem Sinne musste ich einfach immer weiterlesen, um den Dingen auf die Schliche zu kommen und hatte es in knapp 2 1/2 Tagen durchgelesen.

Von mir bekommt dieses Buch volle 5/5 Sternchen und eine klare Leseempfehlung für Leute, die nicht nur auf blutige Storys stehen, sondern auch gerne mal in die wissenschaftliche Welt der Thriller abtauchen.

 

Hier könnt ihr „Black Memory“ kaufen:

https://www.randomhouse.de/Paperback/Black-Memory/Janet-Clark/Heyne/e467024.rhd